Yogahaus Dresden | Blog

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Vor dem Hintergrund, dass viele Menschen mit ihrem Job hadern, ist es ein Geschenk, einen Job zu haben, den man mit Hingabe erledigen kann. Das bedeutet, mit Freude zu arbeiten, weil ich damit meine Fähigkeiten und Talente vorbehaltlos und bedingungslos ausleben kann. Alles andere ist Verschwendung von Lebenszeit und bringt die Lebensfreude zum Erlöschen. Oft braucht es nur etwas Mut, einen solchen Job zu finden.
Ebenso kann man sich mit der Fähigkeit glücklich schätzen, sich anderen Menschen offen und vertrauensvoll hingeben zu können. Der Zeitgeist predigt Misstrauen und Vorsicht im Umgang mit anderen. Es ist kein Wunder, dass einem nur misstrauische Menschen begegnen, wenn man selbst verschlossen und misstrauisch ist. Tatsächlich ist es ein Wagnis, sich anderen Menschen offen und vorbehaltlos hinzugeben. Aber es lohnt, dieses Wagnis einzugehen. Die Hingabe wird reflektiert, und ein Gefühl der Verbundenheit löst die Abgrenzung gegenüber anderen Menschen und Meinungen auf. Ein Leben ohne Hingabe zu anderen Menschen macht verschlossen und führt in die Einsamkeit.
In den Religionen und im Yoga spielt die Hingabe zu Gott eine sehr große Rolle, welche Vorstellung man auch immer von Gott hat. Jeder wird früher oder später an die Grenzen seiner Fähigkeiten stoßen. Es ist eine Gnade, sich an diesem Punkt zurücklehnen zu können und zu sagen: „Alles was in meinen Kräften steht, habe ich getan. Mögen jetzt höhere Mächte darüber entscheiden, ob ich mein Ziel erreiche.“ Diese Gabe bedeutet, ich gebe mich dem Fluss des Lebens hin, was vielleicht die höchste Form der Hingabe ist.

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