Yogahaus Dresden | Blog

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Ich behaupte, jeder Mensch sehnt sich nach Freude. Jeder Mensch möchte glücklich sein. Glück und Freude bedingen einander. Freudloses Glück ist nicht möglich.
Ich behaupte außerdem, dass jeder Mensch Freude in seinem Herzen hat. Viele haben ihre Freude aber in einem emotional verkrusteten Herzen eingekapselt.
Menschen die sich freuen lächeln. Es heißt, wenn sich alle Gesichtsmuskeln entspannen, legt sich ganz automatisch ein Lächeln auf die Lippen. Ich denke, in unserer westlichen Welt funktioniert das weitestgehend nicht mehr. Ganz im Gegenteil: Wer auffallend viel lächelt, wird für bekloppt gehalten. Also haben wir uns erfolgreich das Lächeln abgewöhnt.
Lächeln ist Ausdruck der Freude und schafft Freude. Wer lächelt signalisiert seinem Unterbewusstsein, dass im Außen alles in Ordnung ist und somit alle Voraussetzungen für Freude erfüllt sind. In der Regel ist das Unterbewusstsein dumm genug, sich darauf einzulassen.
Es gibt die Empfehlung, bei mieser Laune einen Bleistift quer in den Mund zu nehmen, so dass der Bleistift die Mundwinkel hochzieht. Selbst dieses so erzwungene Lächeln soll das Unterbewusstsein davon überzeugen, dass kein Grund zur Sorge besteht. Vielleicht springt man dann nicht gleich vor Freude auf den Tisch, aber es wirkt stimmungsaufhellend. 
Sukadev unterscheidet zwischen passiver Freude und Freude in der Aktivität. Die passive Freude erlebst Du in der Ruhe. Du findest sie in Dir oder im Außen, vielleicht in Form einer Blume. Die Freude in der Aktivität ist mit Handeln verbunden. Alle Deine Aufgaben solltest Du mit Freude erfüllen. Widerwillig ausgeführte Tätigkeiten steigern die Unzufriedenheit, und das sieht man dem Ergebnis des Handelns oftmals an.
Falls partout vor dem Erledigen einer Aufgabe keine Freude aufkommen will, empfiehlt Sukadev mit Affirmationen zu arbeiten. Nehmen an, Du hast überhaupt keine Lust zu bügeln. Möglichkeit 1: Du sagst Dir immer und immer wieder: „Ich freue mich darauf, zu bügeln.“
Falls das nach einiger Zeit nicht gefruchtet hat, wähle Möglichkeit 2: „Du stellst Dir die Frage: „Angenommen, ich würde mit Freude bügeln, wie würde sich das anfühlen?“
Und wenn auch das nicht zum Erfolg führt, gibt es noch Möglichkeit 3: Du kannst Dich fragen: „Wie müsste ich es machen, damit ich mit Freude bügeln kann? Wie könnte ich es machen, damit mir bügeln Freude bereitet?“
Viel Freude beim Ausprobieren.

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