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Jedes Handeln zieht eine Wirkung nach sich. Je nachdem, ob diese Wirkung positiv oder negativ für uns oder andere Wesen ist, häufen wir positives oder negatives Karma an. Man kann sich vorstellen, dass jeder von uns einen kleinen Rucksack trägt, in dem sich das persönliche Karma befindet. Positives Karma verbrennt negatives, so dass bei fortgesetztem positiven Handeln der Rucksack irgendwann leer sein wird.

In vielen Religionen spricht man vom Kreislauf des Wiedergeborenwerdens. Dieser Kreislauf kann in der Regel erst durchbrochen werden, wenn alles negative Karma verbrannt ist.

Nun könnte man meinen, dass negatives Karma dadurch vermieden werden kann, indem man auf das Handeln einfach verzichtet. Wer nichts macht, kann auch nichts falsch machen. Und das wird nicht funktionieren.
Jeder ist mit bestimmten Fähigkeiten und Talenten auf diese Welt gekommen. An diese Fähigkeiten und Talente ist die Pflicht gebunden, sie nutzbringend für sich selbst und die Gesellschaft einzusetzen. Und wer aus Trägheit oder aus der Furcht heraus, etwas falsch zu machen, seine Fähigkeiten und Talente schlummern und verkümmern lässt, häuft durch Nichthandeln negatives Karma an.

Die Pflicht zu handeln und die Fähigkeiten und Talente zum eigenen Wohl und zum Wohl der Gesellschaft einzusetzen besteht, ganz abgesehen von Karma und Wiedergeborenwerden. Es liegt in meiner Verantwortung, zu handeln. Wenn ich dort nicht handele wo mein Handeln verlangt wird, handelt ein anderer für mich. Wenn das Handeln des Anderen negative Auswirkungen hat, fällt das auf mich zurück, denn durch mein Handeln hätte ich die negativen Auswirkungen möglicherweise verhindern können. Ich komme also durch Nichthandeln nicht aus der Verantwortung heraus.

Also: Handele!

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